Was kostet eine Fehlbesetzung?
Eine Einstellung, die früh wieder auseinandergeht, kostet ein Vielfaches dessen, was die meisten schätzen. Der größte Teil steht auf keiner Rechnung. Trag deine Annahmen ein, dann siehst du die Größenordnung für deinen Fall.
Was in die Rechnung gehört
Die direkten Kosten der Neubesetzung sieht man noch: erneute Ausschreibung, Zeit für Sichtung und Gespräche, gegebenenfalls eine Vermittlung. Der größere Teil ist indirekt: die Stelle ist über Monate unbesetzt oder halb besetzt, die schon investierte Einarbeitung verpufft, und eine gescheiterte Einstellung drückt auf Stimmung und Kundenbeziehung. Dieser Rechner bildet die drei rechenbaren Blöcke ab und schlägt für die weichen Faktoren pauschal etwas auf.
Wo der Hebel liegt
Ein Teil der Fehlbesetzungen ist eine Frage der Auswahl. Der andere, oft unterschätzte Teil ist der Start: Die Person hätte gepasst, ist aber schlecht angekommen. Dagegen ist ein strukturiertes Onboarding der mit Abstand günstigste Hebel. Ein paar Stunden Vorbereitung gegen eine fünfstellige Summe.
Es führt dich durch Preboarding, erste Arbeitswoche und die ersten sechs Monate: Einarbeitungsplan mit Zeitpunkten und Verantwortlichen, Ziele für 30, 60 und 90 Tage, Leitfäden für die Probezeitgespräche. Der Preboarding-Teil ist kostenlos.
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