Marge berechnen
Die Marge zeigt, wie viel vom Verkaufspreis nach Abzug des Einkaufspreises übrig bleibt. Trag beide Preise ein, dann siehst du Marge und Aufschlag, plus die Rückwärtsrechnung: welcher Preis bei welcher Zielmarge nötig ist.
Die Formel
Marge = (Verkaufspreis − Einkaufspreis) / Verkaufspreis × 100. Das Ergebnis ist immer ein Prozentsatz vom Verkaufspreis, nie vom Einkaufspreis, das ist der häufigste Rechenfehler bei diesem Thema.
Marge oder Aufschlag: der Unterschied, der oft durcheinandergeht
Beide Kennzahlen beschreiben denselben Rohertrag, nur bezogen auf unterschiedliche Basen. Die Marge bezieht ihn auf den Verkaufspreis, der Aufschlag (Kalkulationszuschlag) auf den Einkaufspreis. 40 Euro Rohertrag bei 60 Euro Einkauf und 100 Euro Verkauf sind 40 Prozent Marge, aber 66,7 Prozent Aufschlag. Wer beides verwechselt, kalkuliert am Ende zu knapp: ein Aufschlag von 40 Prozent auf 60 Euro Einkauf ergibt nur 84 Euro Verkaufspreis, nicht 100 Euro, und damit auch nicht die gewünschte 40-Prozent-Marge.
Verkaufspreis aus einer Zielmarge ableiten
Wenn feststeht, welche Marge eine Kalkulation mindestens bringen soll, lässt sich der nötige Verkaufspreis direkt daraus ableiten: Verkaufspreis = Einkaufspreis / (1 − Zielmarge). Bei 60 Euro Einkaufspreis und 30 Prozent Zielmarge sind das 60 / 0,7 = 85,71 Euro, nicht etwa 60 × 1,3 = 78 Euro. Der Rechner oben zeigt diesen Wert automatisch mit an.
Wie berechnet man die Marge?
Verkaufspreis minus Einkaufspreis, geteilt durch Verkaufspreis, mal 100. Das Ergebnis ist ein Prozentsatz vom Verkaufspreis.
Was ist der Unterschied zwischen Marge und Aufschlag?
Die Marge bezieht den Rohertrag auf den Verkaufspreis, der Aufschlag auf den Einkaufspreis. Bei gleichem Rohertrag ist der Aufschlag immer die größere Zahl.
Wie berechne ich den Verkaufspreis bei einer bestimmten Zielmarge?
Einkaufspreis geteilt durch (1 minus Zielmarge), nicht Einkaufspreis mal (1 plus Zielmarge). Letzteres ergibt den Aufschlag-Preis, nicht den Preis für die Zielmarge.
Ein Kalkulationsschema für eure Angebote, eine Preislogik, die auch in der Verhandlung trägt, und klare Rabattgrenzen. Damit jedes Angebot rechnet statt rät.
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