Was kostet ein Mitarbeiter?
Das Bruttogehalt ist nur der Anfang. Obendrauf kommen die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, die Umlagen und die Berufsgenossenschaft. Trag das Monatsbrutto ein, dann siehst du die Arbeitgeber-Gesamtkosten für deinen Fall.
Was in den Arbeitgeberkosten steckt
Auf den Bruttolohn zahlt der Arbeitgeber zusätzlich seinen Anteil zur Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Dazu kommen die Umlagen U1 (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall), U2 (Mutterschaft) und die Insolvenzgeldumlage sowie der Beitrag zur Berufsgenossenschaft. Zusammen sind das grob 21 bis 25 Prozent des Bruttolohns.
Faustregel und warum sie ungenau ist
Die verbreitete Faustregel „etwa 20 Prozent obendrauf“ trifft die Größenordnung, aber zwei Posten schwanken deutlich. Der Arbeitgeberanteil zur Krankenversicherung hängt vom Zusatzbeitrag der jeweiligen Kasse ab. Der Beitrag zur Berufsgenossenschaft richtet sich nach dem Gewerbe und reicht von unter einem Prozent im Büro bis über fünf Prozent im Bau. In den erweiterten Annahmen des Rechners kannst du beide Werte an deinen Betrieb anpassen.
Lohnnebenkosten sind nicht die Vollkosten
Dieser Rechner zeigt Bruttolohn plus gesetzliche Lohnnebenkosten. Was eine Stelle tatsächlich kostet, liegt darüber: Arbeitsplatz und IT, Software, Weiterbildung, anteilige Raum- und Verwaltungskosten, gegebenenfalls ein Firmenwagen. Und die bezahlte Zeit ist nicht die produktive Zeit, Urlaub, Krankheit, interne Meetings und Leerlauf gehen ab. Für die Personalplanung ist die reine Lohnnebenkosten-Sicht der richtige Einstieg, für die Kalkulation eines Stunden- oder Projektpreises brauchst du die Vollkostenrechnung.
Wie viel Prozent sind die Lohnnebenkosten für den Arbeitgeber?
Die gesetzlichen Arbeitgeberanteile liegen zusammen bei rund 21 bis 25 Prozent des Bruttolohns: Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung, die Umlagen U1, U2 und Insolvenzgeld sowie die Berufsgenossenschaft.
Was kostet ein Mitarbeiter mit 3.000 Euro brutto?
Bei 3.000 Euro Monatsbrutto ohne Sonderzahlungen sind das 36.000 Euro im Jahr. Mit rund 24 Prozent Arbeitgeberanteilen kommen etwa 8.700 Euro dazu, also rund 44.700 Euro Arbeitgeberkosten pro Jahr oder etwa 3.700 Euro im Monat. Arbeitsplatz, IT und Weiterbildung sind darin noch nicht enthalten.
Eine neue Einstellung ist teuer genug, ein schlechter Start macht sie unbezahlbar. Das Workbook führt dich durch Preboarding, erste Arbeitswoche und die ersten sechs Monate: Einarbeitungsplan mit Zeitpunkten und Verantwortlichen, Ziele für 30, 60 und 90 Tage, Leitfäden für die Probezeitgespräche. Der Preboarding-Teil ist kostenlos.
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