Stundensatz für Berater berechnen
Beratung heißt viel unbezahlte Zeit: Akquise, Angebote, Konzeptarbeit, Netzwerkpflege. Der Rechner setzt einen realistisch niedrigen fakturierbaren Anteil an und zeigt dir Mindest- und Angebotssatz, auch als Tagessatz.
Was Berater bei der Kalkulation oft unterschätzen
Der fakturierbare Anteil. Wer denkt, an 200 Arbeitstagen im Jahr acht Stunden abrechnen zu können, verkalkuliert sich deutlich. Realistisch sind bei Einzelberatern 55 bis 65 Prozent, der Rest ist Geschäftsentwicklung. Bei 60 Prozent und 1.600 Bruttostunden bleiben rund 960 abrechenbare Stunden, auf die sich das gesamte Zieleinkommen plus Kosten verteilen muss.
Stundensatz oder Tagessatz?
Beides. Viele Projekte laufen auf Tagessatzbasis, der Rechner zeigt den Tagessatz gleich mit.
Warum liegt der Satz so weit über einem Angestelltengehalt?
Volle Sozialversicherung, alle Betriebskosten, Urlaub, Krankheit und Akquisezeit finanzierst du selbst über den Satz. Ein grober Faktor zum Bruttostundenlohn einer Anstellung ist zwei bis drei.
Ein Kalkulationsschema, das Zieleinkommen, Auslastung und Marge sauber zusammenführt, statt den Satz nach Bauchgefühl zu setzen.
Mehr zur Preiskalkulation